Schraube, Mutter, Elternteil

von Franziska

„Wie geht’s euch jetzt zu viert mit dem kleinen Baby?“ fragt mich der Vater meiner Freundin beim Sommerfest eines Hausprojekts. Ich erzähle ihm davon, dass ich die Zeit mit Baby genieße. Und davon, wie anstrengend es natürlich auch ist. Ich sage: „Eigentlich sind zwei Elternteile zu wenig.“ Er lacht auf: „Ach ihr Linken immer. ‚Elternteil‘, wie das schon klingt – Schraube, Mutter, Elternteil“. Ich möchte antworten: „Naja, es ist einfach eine Menge Reproduktionsarbeit, die da anfällt und es wäre sinnvoll, das auf mehr Bezugspersonen zu verteilen.“Stattdessen beginne ich, in meinem Kopf mein Vokabular durchzugehen.

Elternteil. Bezugsperson. Reproduktionsarbeit teilen.

Meine marxistische und feministische Theorie-Schulung hat meinen Blick dafür geschärft, wie’s (falsch) läuft. Mit uns als kapitalistisch geformten Subjekten in der Gesellschaft, mit uns als Frauen in der potenziell männerprivilegierenden Kleinfamilie, in mir selbst als schwangere, gebärende, stillende Mutter. Meine Theorie-Schulung und mein politischer Aktivismus haben anscheinend auch nachhaltig mein Denken und Sprechen über das Thema Kinder, Liebe, Beziehung, geprägt. Mir fällt auf, dass wir Linken eine oft technische Ausdrucksweise haben, wenn wir über das Leben mit Kindern sprechen. Vielleicht spiegelt diese technische Ausdrucksweiseein tatsächlich in Teilen technisches Verhältnis.

Ich erinnere mich an die Geburt meines ersten Kindes. Wir waren mit die ersten in unserem Umfeld, die ein Kind bekamen. Meine damalige politische Gruppe macht uns ein Geschenk zur Geburt. Ja genau, diese grünen Lärm-Ohrenschützer für Demos. Und eine Karte, auf der steht: „Danke, dass ihr für revolutionären Nachwuchs sorgt.“ Ich habe mich darüber sehr gefreut. Die Ohrenschützer haben uns gute Dienste geleistet, auf Demos, auf der Hausprojektbaustelle und momentan als Babyspielzeug. Und neben dieser ehrlichen Freude und Dankbarkeit für das Geburtsgeschenk habe ich ein zweites Gefühl: Ein Baby ist in erster Linie ein kleiner Mensch, ganz unpolitisch. Klar, alles, was mit Babys und Kindern zu tun hat politische Dimensionen, das Erleben und Handeln ist immer gesellschaftlich geformt, überformt. Dennoch: eine Geburt ist in erster Linie neben dem Tod das existenziellste Erlebnis in einem menschlichen Leben. Im Wochenbett geht es um Genesung und Heilung, in den Monaten danach ganz viel um Schlaf und Neusortierung des Lebens. Einerseits zeigen Kopfhörer und Karte, dass unser politisches Aktivist*innen-Leben weitergehen darf und soll, dass wir trotz Baby weiter Teil des Sumpfs sein können. Andererseits offenbart es vielleicht auch ein sachliches, technisches Verhältnis. Ein sehr politisiertes, wo ein rein menschliches angebrachter wäre?

Elternteil. Bezugsperson. Reproduktionsarbeit. Revolutionärer Nachwuchs.

Kann es sein, dass es uns, wie vielen Linksradikalen, beim Thema Schwangerschaft, Babys, Kindern schwerfällt, uns rein menschlich aufeinander zu beziehen? Uns auf biologische und emotionale Vorgänge einzulassen, die sehr stark im Kontrast zu dem stehen, was sonst so in unserem aufregenden linken Leben los ist? Die sich teilweise mit dem beißen, was wir uns im Laufe unserer politischen Sozialisation an theoretischem Rüstzeug zurechtgelegt haben?

Die beidseitig angeklebten Sticker „still not lovin‘ police“ bzw. „good night white pride“ haben uns anfänglich auf den Demos natürlich Props eingebracht: Lässige Eltern, cooles Baby mit Szene-Outfit.Als unser Kind zweieinhalb war, haben wir die Aufkleber jedoch entfernt, weil wir uns noch ein Jahrzehnt Zeit lassen wollten, bevor wir die Legitimität vom Verprügeln von Nazis thematisieren bzw. offenbaren, dass die Polizei Mama schon mal den Hintern blau geprügelt und Papa schon mal die Kontaktlinsen mit Pfefferspray rausgespült hat. Mein Kind hat panische Angst vorm T-Rex, da braucht es nicht auch noch Angst vor Menschenverachtung und Hausdurchsuchungen. Das an sich ästhetisch wirklich gelungene Plakat mit vietnamesischen Frauen mit Knarre im WG-Flur haben wir auch erstmal verstaut bis wir uns irgendwann einmal von der intellektuellen Fähigkeit unseres Kindes würdeüberzeugen können, zwischen struktureller, revolutionärer und unterdrückerischer Gewalt zu unterscheiden. Bisherige Äußerungen lassen die kognitiven Voraussetzungen noch vermissen; es wäre im Hambacher Forst „lieber die Polizei, weil die ist stärker und hat Waffen!“.

Über die selbst genähten schwarz-roten Fähnchen für den Kinderwagen habe ich mich ebenfalls aufrichtig gefreut und ein Aufnäher mit politischer Botschaft auf Tragesack und Kinderwagen war kurze Zeit später auch am Start. Aber mal ehrlich: Der Grat ist ein sehr schmaler. Auf der einen Seite steht der Wunsch, authentisch bei meinen politischen Überzeugungen und dem bisherigen Style zu bleiben. Auf der anderen Seite steht das Recht eines Kindes, ein paar Jährchen seines zarten Lebens möglichst sorgenfrei in diese Welt hineinzuwachsen und nicht Projektionsfläche für politische Überzeugungen der Eltern und ihres Umfelds zu sein.

Um nicht missverstanden zu werden: Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich mich über einen ganz unpolitischen Body mit Füchsen, Segelbooten oder Punkten mehr gefreut hätte (und die Karte war vornedrauf auch kindgerecht oder eben elterngerecht). Und wenn ich ehrlich bin erwische ich mich beim Nachdenken ja auch selbst dabei, mein Baby im Bauch technisch, sachlich behandelt zu haben.“Ja, ich bringe mich dann gerne irgendwann in eurer Theorie-Gruppe ein, bis dahin lese ich dem Baby aus dem Kapital vor, haha.“ So ein Schwachsinn, denn natürlich habe erstmal gar nichts gelesen und natürlich handelten die ersten Bücher von niedlichen Tieren und bunten Gegenständen. Warum ging es mir nicht über die Lippen, zu sagen: „Mal sehen wie es uns geht und wann ich wieder mentale Energie für Theorie-Arbeit habe, bis dahin kümmere ich mich so gut ich kann um das neue kleine Menschlein.“ Ob mein Feminismus da vielleicht mit mir durchgegangen ist? Klar werden wir keine spießige Familie, klar stell ich mich nach 3 Monaten auf die Baustelle, klar kommt mein Kind ganz früh in eine Betreuung, klar bin ich eine emanzipierte Frau, die schnell für ihre ökonomische Unabhängigkeit sorgt und nicht auf ihre berufliche Weiterentwicklung verzichtet. We can do it. Als linke Frau muss man sich irgendwie durchwurschteln, um mit den eigenen Erwartungen und denen der anderen (und auch denen, die man nur vermutet) souverän umgehen zu können.

Ich erinnere mich an noch einen anderen Moment in meiner Schwangerschaft. Mit meinem kugelrunden 9. Monatsbauch sitze ich in einem Restaurant. Der gesprächige Restaurant-Chef dreht seine Runde, hält an unserem Tisch, tätschelt mir den Bauch und macht irgendeine Bemerkung darüber wie schön das alles ist. Mein Freund hat glaube ich die Luft angehalten (nicht aus Besitzanspruch, sondern weil er vielleicht für eine Sekunde befürchtete, dass ich eine Kneipenschlägerei anzetteln könnte), und natürlich war mein erster Reflex: Jetzt muss ich empört sein, denn das ist übergriffig, mein Bauch gehört mir und so weiter und so fort. Ich war aber nur kurz empört und der Chef war auch wirklich eher unsympathisch und klar war das eine patriarchale Geste eines Mannes in einem Raum, in dem er Macht hat. Meine Empörung hat jedoch nicht für einen Awareness-Rüffel gereicht (den ich natürlich jeder Frau zugestehen würde…). Ich gebe es zu: Ich fand es irgendwie auch ein bisschen nett. Mein dicker Bauch hat für einen kleinen Moment eine menschliche Nähe hergestellt, die sonst nicht entstanden wäre. Eine unreflektierte, spontane Aufmerksamkeit für meinen auffälligen, schwangeren Körper, die für mich in einem starken Kontrast zum Unbehagen gegenüber Schwangerschaftsbäuchen in unterschiedlichsten linken Politzusammenhängen steht, die ich kennengelernt habe. Ich meine nicht einmal die unsäglichen expliziten Abwertungen schwangerer Körper und Menschen, die ich dort erlebt habe: von „Na, bist du schon schön fett?“ über „Meine Freundin hat geworfen“ bis zu „Ich find Kinder auch nicht so cool“ (sowas kann im Übrigen nur noch von Frauen geäußert werden, jeder Typ würde sich dafür auf ewig aus der linken Szene exkommuniziert werden und in der antisexistischen Awarenesshölle schmoren; in der Awarenesshölle sollte übrigens auch eine Abteilung für Adultismus eingerichtet werden – ersetze im letzten Satz „Kinder“ durch „Lesben“ oder „Behinderte“). Nein, ich meine schlicht die Abwesenheit einer rein zwischenmenschlichen Bezugnahme auf Schwangere oder Menschen, die Eltern werden.

Ich denke, dass es in diesem Zusammenhang auch sinnvoll wäre, sich mit dem Feiern der Weiblichkeit – typisch für den Feminismus in Hebammenkreisen und ultra verpönt in linken Kreisen – anders auseinanderzusetzen als durch blankes Dekonstruieren nach dem Motto „Das ist ja nur ein plumper Diskurs der Natürlichkeit und wir wissen ja: in Wahrheit ist alles gesellschaftlich gemacht“. Das Gute am differenzfeministischen Diskurs („Weiblichkeit, Frauen und Mamas sind Yeah“) ist ja: er bedient ein reales Bedürfnis nach Lauschigkeit und Wohlfühlen, soll stärken und guttun. Die dekonstruierende feministische Kritik hat vielleicht zwar mehr Recht, lässt einen mit diesem Bedürfnis aber eher im Regen stehen.

Ein regelrechtes Kampffeld, das die Kluft zwischen diesen beiden Welten auf den Punkt bringt, ist das Wespennest „Stillen“. In linken Kreisen steht man eher unter Rechtfertigungszwang, wenn man z. B. (lange) stillt, die Vorteile des Nicht-Stillens werden hochgehalten (s. zum Beispiel der Beitrag im Buch The Mamas and the Papas): Stillen als Verhinderung eines gleichberechtigten Beziehungsaufbaus für den/die Partner*in und Stillen als Hindernis für die leibliche Mutter, schnell wieder ihre emanzipierte Autonomie zurückzugewinnen – nur zwei Argumente, und an denen ist ja auch einiges dran! Wie oft hört man: Naja, ich stille ja, klar da geht mein Partner arbeiten und ich bleib zu Hause; na und da bleibt es nicht aus, dass das Kind ganz eng an mich gebunden ist.“Ich erinnere mich an meine instinktive bzw. feministisch geschulte Abwehr im ersten Geburtsvorbereitungskurs. Reihum sollten wir alle ein Vorteil des Stillens nennen. Ich war dran: „Es ist praktisch, die Milch hat immer die richtige Temperatur – und im Übrigen finde ich es total ok nicht zu stillen“. Zwei unendlich lange Sekunden entsetzten Schweigens und fassungsloser Blicke.

Es sind wie zwei Paralleluniversen, in denen ein jeweils anderes Standardwissen herrscht: Hier ein hippie-esker, naturverbundene Differenzfeminismus, dort ein Feminismus, der das Dekonstruieren der Geschlechter gelernt hat und Skepsis vor Natur und Biologie pflegt. Beides hat seine befreiende Seite, aber auch seine brutale: Die befreiende, positive Seite hier ist „du darfst Mama sein, dich hingeben, du bist wichtig, geliebt, unersetzlich“ versus dort „es gibt viele Möglichkeiten und du hast die Wahl, wie du Frau und Mutter sein willst“. Die brutale Seite lautet hier „akzeptiere das universelle Frausein; du musst jetzt auf einiges verzichten, dein*e Partner*in ist viel mehr draußen in der Welt als du“. Und dort: „nichts was du entscheidest und tust ist unschuldig; denk an deine feministische Verantwortung! Sieh zu, dass du nicht zu kurz kommst.“Für viele linke Schwangere ist es ein heikles Manövrieren durch diese zwei Welten, die das Erleben der Schwangerschaft, Geburt und Zeit danach auch trüben können. „Ich war nicht gerade stolz schwanger zu sein“ sagte neulich eine linke Mutter. Mein Punkt ist folgender: Vielleicht ist die Schwangerschaft nicht der richtige Moment, um alles in Frage zu stellen, was wir geworden sind. Wir dürfen uns Widersprüchlichkeiten erlauben, solange wir das dann nicht als die universelle Richtigkeit und Weisheit verkaufen. Nicht nur beim Thema Kinder würde die linke Szene gut daran tun auch mal Fünfe grade sein zu lassen.

Mein Eindruck ist, dass die meisten Angst haben, etwas Falsches zu sagen und etwas falsch zu machen, ja, dass die meisten ein großes Unbehagen haben. Und ich kann das auch gut nachvollziehen. Seit Jahren wird bei uns Linken aus guten Gründen eine Kultur des Sich-Zurücknehmens geübt. Das Ziel ist, niemanden durch unbedachtes Verhalten zu verletzen, begleitet von der steten Befürchtung, als übergriffig, grenzverletzend wahrgenommen zu werden. Ich verstehe das auch, tatsächlich kann man eigentlich nur alles falsch machen: Bezieht man sich offen auf die Schwangerschaft, fühlt sich die ein oder andere vielleicht auf diesen Umstand reduziert, wo sie sich möglicherweise bemüht, gerade trotz Schwangerschaft auch Bereiche zu bewahren, in denen sie als die alte, autonome Persönlichkeit agiert und unabhängig von ihrem Schwangersein, Mutterwerden und Muttersein wahrgenommen wird. Wenn man das also ignoriert, ist man immerhin auf der sicheren Seite. Aber ach, wäre es nicht auch schön, wenn mehr Anteilnahme an Schwangersein und Babys und Kindern bei uns ohne Unbehagen möglich wäre, vielleicht sogar mehr körperliche Kontaktaufnahme? Dass am Ende das Bauchtätscheln gar als etwas Schönes statt als etwas Übergriffiges denkbar wird?

Klar, jede Frau erlebt diesen Prozess sehr individuell. Eine Schwangere sagte mal zu mir, sie sei beleidigt gewesen, als ihre Mitbewohnerin sie fragte, ob ihr Verhalten mit Nestbautrieb zu tun habe. Kann ich verstehen. Einerseits. Andererseits finde ich, dass nicht-Schwangere sich durchaus dafür interessieren dürfen müssen, wie das alles so abläuft und es ist doch irgendwie auch wichtig, zu verstehen, wie es Schwangeren in diesen 9 Monaten mit allen Aufs und Abs so geht. Vielleicht müssen auch Schwangere sich mehr in diese ungewohnte zeitweilige Sichtbarkeit und Präsenz der Biologie hineinentspannen und Fehlertoleranz entwickeln, wenn Leute mit ihnen über diese biologischen, körperlichen und emotionalen Vorgänge rund ums Babys ins Gespräch zu kommen versuchen. Ich denke, dass die durchaus wichtigen Konzepte von „Grenzverletzungen“ und „Grenzüberschreitungen“ eine Art Dogma-Status erreicht haben, die wir ganz vorsichtig auch wieder etwas hinterfragen könnten, weil sie möglicherweise in ihrer Dogmahaftigkeit dazu führen, dass Schwangere zu Unberührbaren gemacht werden bzw. sich selbst dazu machen. Das betrifft vielleicht auch nicht nur diesen Themenkomplex, auch generell sollten wir uns mal fragen, ob unsere krampfhaften Bemühungen uns von allem und allen möglichen abzugrenzen uns eigentlich der Möglichkeit berauben mehr Verbundenheit in unserem Leben zu spüren. Da hilft sicherlich kein ungefragtes Bauchtätscheln, aber ums Reden und Nachfragen über Schwangersein, Gebären, Elternsein können wir uns alle nicht drücken, wenn wir die Marginalisierung dieser Themen in der Szene überwinden wollen.

Ich wünsche mir eine größere Offenheit von allen Seiten her: Dass die einen mehr teilen, wie das eigentlich ist mit so einem Baby im Bauch (im eigenen und der Partner*in) und später im Tragesack; dass die anderen offener und mutiger in Kontakt mit werdenden Eltern treten. Dass auch mal Scheiße geäußert werden darf. Und dass der Rüffel dafür auch ertragen werden kann.

 

Autorin:

Franziska bemüht sich trotz Kleinfamiliensetting um verbindliche und liebevolle Beziehungen zu anderen Eltern und deren Kindern im Alltag. Sie wünscht sich linksradikale Bootcamps für Hippies und Achtsamkeitsgedöns für den linken Sumpf.

2 Kommentare

  1. Liebe Franziska, ich gebe zu, dass ich deinen blogbeitag geöffnet habe, weil die Illustration mich irritiert hat. Was hat DIESE Schraube mit DIESER Mutter zu tun? Gar nichts! Und dann habe ich gelesen. Und war – als Mutter in derselben Zwickmühle vor 35 Jahren und als Denkerin – begeistert, tief berührt und habe mich verstanden gefühlt. Und ich habe festgestellt, dass die Illustration gar nichts mit dem Text zu tun hatte – und dann doch eben alles, nämlich dass die Dinge wie die Verhältnisse nicht passen, nichts passendes haben! Dass die Forderungen und Lebensmaximen, die wir uns erarbeiten und von denen wir uns leiten lassen, zwar stimmen mögen und dennoch kein Geländer sind fürs Leben. Du hast so recht, Franziska, Grenzüberschreitungen müssen immer wieder sein. Sie müssen zwar nicht ertragen werden, sie dürfen kritisiert und abgewehrt, aber auf keinen Fall abgeschafft werden.
    Ich danke dir und grüße dich schön, I.

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  2. Viele Überlegungen teile ich. Gerade das Aufpfropfen linker Selbstverständlichkeiten (blöde Cops, Nazis verhauen, etc.) finde ich schwierig, wenn nicht gar gefährlich.

    „Andererseits finde ich, dass nicht-Schwangere sich durchaus dafür interessieren dürfen müssen, wie das alles so abläuft und es ist doch irgendwie auch wichtig, zu verstehen, wie es Schwangeren in diesen 9 Monaten mit allen Aufs und Abs so geht.“

    Ist es möglich, von allen Menschen gleich viel Empathie abzufordern?

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