Autor*innen

Du willst deinen Senf dazugeben? Kannst du machen.

Nicola verwaltet gemeinsam mit Almut diesen Blog. Mit ihrer Liebsten und zwei gemeinsamen Kindern wohnte sie einige Jahre lang in einem Kollektivhaus und nun in einer WG mit einem weiteren Kind und dessen Mutter. Nicola ist Trainerin für Social Justice und Radical Diversity und strebt nach einer Utopie, deren Ausgangspunkt die Unterschiedlichkeit der Menschen und deren Zentrum die Begegnung ist. Sie brennt für Ökonomiekritik und für Unternehmungen, die ohne Tauschlogik auskommen. Die Suche nach einer gerechten Lösung für ein Problem bereitet ihr regelmäßig Kopfzerbrechen. Linke Freiheit macht Kleinfamilien!

Almut verwaltet gemeinsam mit Nicola den Blog, ist Mitte 30 und hat zwei Kinder. Sie ist bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen, die zum Glück fast alles anders machte als ihre Eltern. Almut verbrachte den Großteil ihres bisherigen Erwachsenenlebens in verschiedenen WGs. Mit ihrem ersten Kind hat sie in einer WG und einem Hausprojekt gelebt. Gerade wohnt sie in einer Kleinfamilien-Dreizimmersituation, was ziemlich gut klappt. Sie beschäftigt sich privat, akademisch und in politischer Bildungsarbeit mit Diskriminierung, mit marxistischer, anarchistischer und anderer gesellschaftskritischer Theorie & Praxis. Sie hält an ihrem Traum fest, den Kommunismus noch erleben zu dürfen. (Die Theorie wischt der Praxis nicht den Arsch ab).

Helene hat sich in ihrer Schwangerschaft schon oft gewundert – wie ihr aus ihrem Comic erfahren könnt. Schwangersein.

L.s Gesuch ging im August 2018 über einen Emailverteiler in einer größeren Stadt in Deutschland. L. hat uns erlaubt, dieses Gesuch zu posten. Gesuch für Hausprojekt

Paul will alles und zwar sofort. Ansonsten lebt er mit zwei Kindern und Freundin zusammen auf der Suche nach neuen Gefährt*innen, nachdem sich die Wege der ersten Wohngemeinschaft mit Kindern getrennt haben. I don’t care! – Ohne Kinder in den Kommunismus?

Miriam liebt Kinder und Kapitalismuskritik. Sie wundert sich über die Hartnäckigkeit, mit der sie das Kinder-Thema in ihrem Hausprojekt eingebracht hat. Im Moment wohnt sie in einer liebevollen WG, die sich aus drei Erwachsenen und drei Kindern zusammensetzt. Auf ins Hausprojekt

Toni mag Kinder und kollektives Wohnen. Comics mag sie eigentlich nicht so sehr, aber erschien ihr als geeignete Ausdrucksform. Unter Eltern

Sandra & Lucas sind ein heterosexuelles Paar mit einem Baby, das Ende November 2016 geboren wurde. Wir wohnen derzeit in einer 11er WG. Dieser Text entsteht im Juni 2017. Unser Kind ist jetzt fast sieben Monate alt. Unsere Beobachtungen, Einschätzungen und Reflexionen sind und können nur eine erste Zwischenbilanz sein. – Babyfon an Theorie: „Hier soweit alles in Ordnung!“

Anna & Eva leben in heterosexuellen Beziehungen, möchten jedoch als Freundinnen ein Kind zusammen bekommenCo-Mütter werden

Wölkchen lebt mit Wahlfamilie und WG in Berlin und ist (mit)verantwortlich für ein Kleinkind. Wölkchen ist ein sozialer Elternteil und sucht dafür noch einen cooleren Begriff. Für den Alltag findet Wölkchen Elternteil die beste Bezeichnung für alle Eltern. Wölkchen hat studiert und lohnarbeitet seit ein paar Jahren. Wölkchen ist weiß, hat einen deutschen Pass. Wölkchen ist genderfluide. Das heißt: Wölkchen ist weder ein Mann noch eine Frau. Diese Positionierungen beeinflussen Wölkchens Sicht auf die Welt und Wölkchens Erfahrungen. – „Du bist aber nicht die Mutter!“

Ricarda Montag versucht sich seit einigen Jahren am Leben in Gemeinschaft mal im Hausprojekt, mal in WG, fragt sich regelmäßig, was die richtige politische Arbeit im Falschen ist, und lebt ihre Idee von Polyamorie seit Langem in einer klasse Zweierbeziehung und einer platonischen Freundschaft plus. Leben ohne Kinder mit Kindern

ViolA aus Leipzig: * queerfeministisch * neben allen kapitalistischen Zwängen anarchistisch im Kopf * alleinerziehend mit ganz grandiosem Wirbelwind * findet so ziemlich alles wichtiger als Deutschland * schon mehr als 30 Jahre alt * mag koffeinfreien Kaffee mit Sojamilch * ist müde und öfter mal ratlos *Mama, Papa, Momo & Über Verbindlichkeit, Hedonismus und verbindlichen Hedonismus

Ana lebt in einer Care Community: Insgesamt teilen sich 3 Elternteile die Verantwortung für Zwillinge und einen weiteren Jugendlichen. Warum noch eine Mutter für meine Kinder eine große Bereicherung ist.  & Machst du eigentlich noch Politik?

Franziska bemüht sich trotz Kleinfamiliensetting um verbindliche und liebevolle Beziehungen zu anderen Eltern und deren Kindern im Alltag. Sie wünscht sich linksradikale Bootcamps für Hippies und Achtsamkeitsgedöns für den linken Sumpf.
Schraube, Mutter, Elternteil

Nina hatte nach der bewussten Entscheidung, alleinerziehend zu sein, ein familiäres Zuhause gesucht und es in einem Berliner FLINT-Hausprojekt gefunden – zunächst. Dann wurden die Prozesse im Haus für sie und Kind zur Belastungsprobe. Einige Monate nach dem Verfassen dieses Texts hat sie sich dann schweren Herzens für eine Auszeit vom gemeinschaftlichen Wohnen entschieden – nicht jedoch vom politischen Leben. Risikofaktor Hausprojekt: Gemeinschaftliches Leben als Belastung

Fabian Schwitter, *1984, Philosoph, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, hält an der Hoffnung auf die Früchte der Anstrengungen seiner Generation fest (www.fabian-schwitter.com). „Wir sind als Gemeinschaft chaotisch-anarchisch“

Ivo ist 31 Jahre alt. Simon (35) und Jelena (34) hat er damals im gemeinsamen Hausprojekt kennengelernt. Von dort sind sie gemeinsam aus- und losgezogen u.a. mit Magnus (37) als langjährigem Freund Simons. Vor ca. fünf Jahren haben die vier dann Carla (33) auf dem Los geht’s!, einem Kommune-Festival, kennengelernt. Seit Juli 2018 leben die fünf mit ihren sechs (Patchwork-)Kindern zusammen in einer WG auf einem Hof in Brandenburg.

Mis Chief ist eine sensible und wütende Anarchafeministin. Dem eigenen Pessimismus zum Trotz versucht sie sich immer wieder mal daran, etwas ›Richtiges im Falschen‹ zu schaffen, und scheitert nicht selten daran. Sie wünscht sich, in einer Welt zu leben, in der eine freundschaftsbasierte Lebensweise mit hoher Verbindlichkeit Standard ist und romantische Liebe und Sex sehr schöne Nebensachen sind.

Alina lebt mit Kind und Partner in Berlin. Ihr Alltag dreht sich um (Queer-)Feminismus und Hebammerei, ein Hausprojekt und die Frage, ob sie mit einem Kind zufrieden sein soll. Denn das Leben mit einem wunderbaren Kind mildert nicht unbedingt den inzwischen deutlichen Wunsch nach einem weiteren. Aber es mildert die emotionale Verletzlichkeit, mit der der Wie-kann-ich-für-noch-mehr-Kinder-elterliche-Verantwortung-übernehmen-Prozess gerade in Gang kommt.

Nicola und Maria wurden als Kinder in ihren Familien respektiert und wertgeschätzt. Diese Erfahrung wollen sie an die Kinder, die sie kennen, und besonders diejenigen, für die sie sorgen, weitergeben. Sie nehmen nicht nur Kinder, sondern auch weiterhin sich selbst ernst, und das ist schwieriger, als es sein sollte.

Linn lebte in mehreren Groß-WGs ohne Kinder und in einem Hausprojekt mit mehreren Kindern, inzwischen wohnt sie in einer gemütlichen Einraumwohnung mit netten Nachbar*innen.

Louisa ist Mitte 30, geht morgens jagen, nachmittags fischen, abends Viehzucht treiben und kritisiert nach dem Essen, wie sie gerade Lust hat, ohne so wirklich Jägerin, Fischerin, Hirtin oder Kritikerin zu sein.

Sophie war werdende Mutter in einer Mehr-Eltern-Familie, bis die leiblichen Eltern es sich anders überlegten.

Friedrich denkt schon viel zu lange über die richtige Wohnform nach.
Groß-WG mit Kindern im Hausprojekt und Einzelwohnung hat er erlebt und sucht jetzt das Dazwischen.

Oliver kämpft seit fast drei Jahren gegen Drachen, in der Hoffnung, sie ein für alle Mal besiegen zu können.